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Schutz der Biodiversität – Dramatische Vernachlässigung in Entwicklungsländern

Biodiversität – dieses Wort steht für die Artenvielfalt auf unserer Erde und diese Artenvielfalt ist mehr und mehr bedroht. Die unterschiedlichen Ökosysteme sind ungemein wichtig, wenn es um die Nahrung und um medizinische Wirkstoffe geht, sie sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sie bieten vielen Menschen einen Lebensraum und sie tragen nicht zuletzt weltweit auch zu einem gesunden Klima bei.

Biodiversität ist ein enorm wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes, aber da sich sehr viele der Ökosysteme in den Entwicklungsländern befinden, droht der Biodiversität eine immer größer werdende Gefahr.

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Die Vernichtung der Ökosysteme

Der tropische Regenwald am Amazonas und das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens – das sind nur zwei Beispiele für die Ökosysteme dieser Welt, die in größter Gefahr sind. Rücksichtlos werden die Regenwälder abgeholzt, um noch mehr Anbauflächen beispielsweise für Mais zu bekommen. Die großen Konzerne interessiert es nicht, wie bedeutend die Regenwälder für das Klima sind und dass sie den Menschen die dort leben, ihre Existenzgrundlage nehmen. Ähnlich ergeht es dem sensiblen Ökosystem des Great Barrier Reef, dem größten zusammenhängenden Korallenriff der Welt. Auch hier wird keine Rücksicht genommen und das Riff wird Stück für Stück zerstört.

Überall auf der Welt gehen Menschen mittlerweile auf die Straße, um vor der Zerstörung der Ökosysteme aufmerksam zu warnen und an die Politiker zu appellieren, sich noch stärker für die Biodiversität und die bedrohten Ökosystem zu engagieren, bislang aber leider mit wenig Erfolg.

Was kann jeder Einzelne tun?

Nicht nur die Politik muss sich in Sachen Ökosystem und Biodiversität bewegen, auch jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass die Erde nicht zerstört wird.

So ist es zum Beispiel eine gute Idee, nachhaltig produzierte Nahrungsmittel zu kaufen, die fair gehandelt wurden. Wer diese Produkte kauft, der kann dafür sorgen, dass die Ökosysteme nicht mehr über Gebühr belastet werden und hat zudem auch etwas für die nachfolgenden Generationen getan. Es sind unsere Kinder und Enkel, die in der Zukunft auf diesem Planeten leben müssen und wir können heute schon etwas dafür tun, dass sie von uns eine intakte Umwelt und ein gesundes Ökosystem übernehmen.

Das Ziel sollte sein, die große biologische Vielfalt dieser Welt zu erhalten, denn es darf einfach nicht sein, dass alle paar Minuten eine Art auf der Erde ausstirbt. Es gilt, Lebensräume zu erhalten, Lebensgrundlagen zu sichern und Menschen in den Entwicklungsländern eine Chance zu bieten, ihr Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu leben.

Was muss die Politik tun?

Wenn sich die Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrieländer zwischen dem 6. und 8. Juni im bayrischen Schloss Elmau treffen, dann wollen sie, so zumindest die Pressemitteilungen, alles das analysieren, was bisher für die Biodiversität und die geschädigten Ökosysteme getan wurde. Zudem soll es einen „G7-Fortschrittsbericht“ geben, um festzuhalten, welche Fortschritte gemacht werden konnten.

Man kann einfach nur hoffen, dass bei diesem elitären Treffen in der Abgeschiedenheit der Berge vielleicht so etwas ein Durchbruch erzielt wird und endlich wirksame Maßnahmen für den Schutz der Umwelt beschlossen werden.

G7 2015 Fortschrittsberichte

Fazit

Für die Erde ist es fünf vor zwölf und wenn nicht bald etwas passiert, dann wird es die Vielfalt, die diese Welt ausmacht, nicht mehr geben.

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