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Extraenergie – Ökostrom und Ökogas

Extraenergie – Ökostrom und Ökogas

Ökostrom auf dem Vormarsch“, so lautete bereits der Titel eines Artikels den wir im Februar veröffentlichten. Die Beliebtheit des grünen Stromes bei den Verbrauchern ist unvermindert -Tendenz steigend. Dies ist Anlass genug für uns, sich abermals mit dem Thema zu beschäftigen.

Rückblick auf den Ökostrom-Begriff

Blicken wir kurz auf den vorrangegangen Artikel zurück; was ist eigentlich Ökostrom? Als Ökostrom bezeichnet man umgangssprachlich Energie, die größtenteils aus regenerativen Energiequellen gewonnen wird. Ihm gegenüber steht der konventionelle Strom. Dieser wird überwiegend aus Kernenergie und Fossilen Brennstoffen gewonnen. Bereits beim Formulieren unserer Definition stoßen wir auf ein wesentliches Problem des Ökostroms  – „umgangssprachlich“?  „größtenteils aus regenerativen Energiequellen gewonnen“?  Bis heute gibt es noch keine allgemeingültige Definition für den Begriff und der Bundesverband für erneuerbare Energien erachtet jeden Strom Mix, der zu mindestens 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde, als Ökostrom. So kann auch Strom, der aus Kernenergie oder fossilen Brennstoffen generiert wurde, seinen Weg zu den Steckdosen der Ökostromkunden finden.

Ein Problem für die Verbraucher

Das Fehlen einer allgemeingültigen Definition schreit geradezu nach einem sehr unübersichtlichen und wenig transparenten Markt. Insbesondere wir Privatkunden haben es hier schwer. Es gibt über 1100 verschiedene Stromanbieter auf dem deutschen Privatkundenmarkt. Noch weiter erschwerend kommt hinzu, dass mit dem Renewable Energy Certificate System (RECS), ein System zur Zertifizierung von Ökostrom, das es seit dem Jahr 2002 europaweit in 15 Ländern gibt, herkömmlicher Strom durch Zertifikathandel metaphorisch „grün gewaschen“ werden kann. Der Strom an sich hat keinen direkten Nutzen, beziehungsweise Einfluss auf die Umwelt. Lediglich das Verhalten und die Unternehmenspolitik des Anbieters kann etwas bewirken. Aus diesem Grund würden wir unseren Lesern gerne Stromanbieter vorstellen, zu denen sich, unserer Meinung nach, ein Wechsel lohnen könnte. Dies beurteilen wir anhand von umwelttechnischen Gesichtspunkten. In dem heutigen Fall: Extraenergie.

Die Extraenergie GmbH

Die Extraenergie GmbH, ansässig in Neuss, bietet Bundesweit Strom an. Gegründet wurde sie im Jahr 2008. Mittlerweile ist sie mit über einer Million Kunden und einem jährlichen Umsatz von 304 Millionen Euro (Stand:2011) einer der 10 größten Energieversorger im Privatkundenbereich.

extraenergieIm Jahr 2009 begann man mit dem Vertrieb von Stromprodukten. Seit 2010 befindet sich auch Gas in ihrem Produktportfolio. Bei all ihren Produkten setzt Extraenergie besonders auf Umweltschutz und bietet ausschließlich Ökostrom an, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Ihr Gas ist hundertprozentig klimaneutral. Der Strom wurde vom TÜV-Nord zertifiziert; das Siegel entspricht einer Garantie für einen Strom Mix, der komplett frei von Anteilen aus Kohle- und Kernkraftwerken ist. Darüber hinaus entstehen bei dessen Erzeugung keine CO2-Emissionen. Die Schadstoffe, die zwangsläufig durch die Gas-Sparte entstehen, gleicht das Unternehmen durch Investitionen in Klimaschutzprojekte aus. Extraenergie bietet unterschiedliche Tarife an, nähere Informationen findet ihr auf dem offiziellen Internetauftritt der Extraenergie GmbH.

 

Umwelt-Butler Fazit:

Unserer Meinung nach sticht die Extraenergie positiv aus der Fülle des Marktes heraus. Der Ökostrom entspricht der besten Qualität den die sehr vage Definition hergibt. Die Extraenergie GmbH als Anbieter verleiht ihrem Produkt, durch Reinvestitionen in Klimaschutzprojekte einen tatsächlichen Nutzen für unsere Umwelt.