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Facebook Fans für Umweltorganisationen

Facebook Fans für Umweltorganisationen

17. Juni 2013

Man kann sich keine Freunde kaufen, Freunde hat man oder man hat sie eben nicht. Bei Facebook, dem größten sozialen Netzwerk der Welt, sieht das ein wenig anders aus, denn wer bei Facebook viele Freunde haben möchte, der kann sie kaufen und das auch noch ganz legal. Was auf den ersten Blick moralisch bedenklich aussieht, kann auf den zweiten Blick durchaus Sinn machen, denn Facebook ist mittlerweile mehr als nur eine Plattform, auf der sich Menschen austauschen.

Der Wirtschaftsfaktor Facebook

Als Mark Zuckerberg Facebook ins Leben rief, wollte er Menschen auf eine einfache Art und Weise miteinander verbinden. Zusammen mit drei Freunden entwickelte er eine Webseite, die er Facebook nannte, das Buch der Gesichter. Er konnte 2004, dem Jahr als Facebook online ging, nicht ahnen, was er da geschaffen hatte, das größte soziale Netzwerk der Welt mit heute über einer Milliarde Mitglieder. Aus einem Uniprojekt wurde eine Art Selbstläufer, denn Facebook ist heute schon lange nicht mehr nur das Netzwerk, das Menschen miteinander verbindet, Facebook ist ein Wirtschaftsfaktor von großer Bedeutung. F-Commerce ist ein fester Begriff in der Welt des Handels, denn jeder, der online etwas zu verkaufen hat oder etwas bewerben will, der geht den Weg über Facebook. Eine besondere Bedeutung hat der „Like“ Button, denn mit einem Klick auf diesen Button kann jeder sagen: das gefällt mir, das mag ich, und mit dieser Sympathiebekundung steigt auch die Wertschätzung. Das machen sich viele User zu nutzen um ihr Profil ein bisschen aufzupeppen, denn viele Freunde bei Facebook erhöhen den Status und sorgen für ein gutes Image. Deshalb ist Facebook Likes kaufen auch eine beliebte Methode, die aber eigentlich verpönt ist, es sei denn, sie dient einem guten Zweck.

Kaufen für den guten Zweck

Der Zweck heiligt die Mittel, sagt eine alte Volksweisheit und meint, auch wenn die Mittel nicht ganz die richtigen sind, es steht eine gute Intension dahinter und deshalb werden die Mittel legal. Das gilt auch bei dem Kauf von Facebook „Likes“, zum Beispiel für Umweltverbände und Umweltorganisationen. Sie nutzen die Möglichkeit „Likes“ zu kaufen, nicht weil sie ihr Image aufbessern wollen, sondern um auf sich und ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Greenpeace, Sea Sheperd, BUND, PETA und viele andere Tierschutz- und Umweltprojekte haben sich ein Ziel gesetzt – sie wollen diese Welt ein bisschen besser machen. Sie wollen die Welt schützen, auf der wir leben, sie wollen verhindern, dass Menschen diesen Planeten zerstören, und um ihre Ziele zu erreichen, brauchen sie zum einen viele Mitstreiter und zum anderen auch viel Geld. Sie sind alle bei Facebook aktiv und sie kaufen „Likes“, denn das ist ein Weg, um zu zeigen: wir sind schon so viele, schließ dich uns an und mach mit. Die meisten Organisationen leben von Spenden und viele „Likes“ zeigen auch, viele helfen uns und auch du kannst deinen Teil zu unserer wichtigen Arbeit beitragen.

Fazit

Man kann über das Kaufen von Facebook-Freunden denken, wie man möchte, wenn es um wichtige Dinge wie den Schutz unserer Erde geht, dann spricht nichts dagegen.