close
Klimaschutz – ein wichtiges Thema für den runden Tisch

Klimaschutz – ein wichtiges Thema für den runden Tisch

11. April 2014

Es steht schlecht um die Umwelt und die Klimaexperten schlagen nicht erst seit gestern Alarm. Auch wenn den meisten Menschen bekannt ist, dass es um die Umwelt schlecht steht, wissen viele nicht, was sie tun können, um die Umwelt zu schonen und zu schützen. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die jeder nutzen kann, um selbst zu einem aktiven Umweltschützer zu werden. Wer die Initiative ergreifen will, der kann sich zum Beispiel an einem runden Tisch mit anderen treffen, die nicht länger tatenlos zusehen wollen, wie die Umwelt zerstört wird.

In den Gemeinden aktiv werden

In vielen Gemeinden kocht jeder Haushalt wortwörtlich sein eigenes Süppchen, die einen auf Gas, die anderen auf Strom und einige sogar auf Feuer. Wo Strom, Gas und Holz für das Feuer herkommen, spielt dabei eine eher nebensächliche Rolle, Hauptsache es kostet nicht allzu viel. Wenn aber jetzt die Mitglieder einer Gemeinde sich mit Umweltexperten an einen runden Tisch setzen und überlegen, wie sie regenerative Energien nutzen können, dann würden alle in der Gemeinschaft auf Dauer Geld sparen und die Umwelt schützen. Geothermik, Windenergie, Energie aus der Sonne, zum Beispiel durch Photovoltaikanlagen, das sind nur ein paar Beispiele, die effektiv dabei helfen können, die Umwelt und auch den eigenen Geldbeutel zu schonen. Alle Gebäude, die öffentlich genutzt werden, müssen nicht zwangsläufig mit fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl beheizt werden, ein Sonnenkollektor auf dem Dach und eine Wärmepumpe, die für wohlige Wärme sorgt, sind in der heutigen Zeit mehr als nur eine gute Alternative.

Miteinander reden

Runde Tische sind immer die Grundlage für jede Diskussion, denn wer sich gemeinsam an einen Tisch setzt, der kann seinen Standpunkt vertreten, aber auch immer offen für die Argumente des Sitznachbarn sein. Gerade beim Thema Umweltschutz fehlt es vielerorts an Wissen, es gibt nicht genug Informationen und auch das Bewusstsein sich neuen Möglichkeiten zu öffnen, ist nicht immer möglich. Wer sich aber mit Umweltexperten und auch mit kommunalen Politikern an einen runden Tisch setzt, der erfährt viel Wissenswertes und kann seinen Standpunkt vortragen. Was ist möglich und was kann jeder Einzelne tun, um mit der Umwelt ein wenig vorsichtiger umzugehen? Was kostet eine Photovoltaikanlage und gibt es vielleicht öffentliche Fördergelder, die es einfacher machen, in den aktiven Umweltschutz einzusteigen? Fachleute können diese Fragen beantworten, aber die Fragen müssen zuerst einmal gestellt werden. Ein runder Tisch in der Gemeinde ist immer ein sehr guter Anfang für alle, denen die Umwelt am Herzen liegt und die nicht länger einfach nur zusehen, sondern selbst aktiv werden wollen. Ob Biogasanlage oder Windrad – es gibt viele tolle Möglichkeiten der Umwelt etwas Gutes zu tun, man muss nur die richtigen Ansprechpartner finden und mit ihnen reden.

Fazit

„Wir haben unsere Umwelt so radikal verändert, dass wir uns jetzt selber ändern müssen, um in dieser neuen Umwelt existieren zu können“ – dieses Zitat stammt von Norbert Wiener, einem amerikanischen Mathematiker aus dem 19. Jahrhundert, aber es ist auch heute noch mehr als aktuell.