Kuh

Warum sind Mineralstoffe so wichtig für den Boden?

Wir Menschen sind oberflächliche Wesen, die den Boden mit Füßen treten, ohne daran zu denken, wie wertvoll und vor allem wie wichtig dieser Boden für unser Leben ist. Jeder natürliche Boden, zum Beispiel am Strand oder in einem Wald, ist ein lebendiges Wesen, in dem es an unterschiedlichen Pflanzen und Tiere nur so wimmelt. Diese Pflanzen und Tiere sorgen dafür, dass die unterschiedlichen Böden mit wertvollen Mineralstoffen versorgt werden, ohne die die Umwelt nicht existieren kann.

Eine gute Zusammenarbeit

Immer dann, wenn wir durch den Wald gehen, erfreuen wir uns am frischen Grün der Bäume, atmen tief die würzige Luft ein und haben keine Ahnung, was sich so alles unter unseren Füßen tut. Auf kleinstem Raum leben im Waldboden mehr Lebewesen als auf der ganzen Welt zusammen. Diese Lebewesen, die sogenannten Mikroorganismen, sorgen kontinuierlich dafür, dass der Waldboden mit allen Nährstoffen versorgt wird, die er braucht, um gesund zu bleiben. Moose und Flechten, Würmer und Milben, Pilze und andere Kleinstlebewesen arbeiten perfekt zusammen, sie bilden eine Symbiose und schaffen auf diese Weise die perfekte Vegetationsdecke für den Wald. Aber nicht nur im Waldboden findet eine Zusammenarbeit statt, auch alle anderen Böden werden auf diese Weise mit mineralischen Stoffen versorgt, und das macht es möglich, Weinreben, Obst oder auch Getreide anzupflanzen. Wie wichtig Mineralstoffe für unsere Umwelt sind, wird aber besonders in der Landwirtschaft deutlich. Dort profitieren wir nicht nur von den mineralischen Stoffen natürlichen Ursprungs, sondern auch von den Mineralstoffen, die dem Landwirt zu Verfügung stehen, damit das Getreide auch wachsen kann.

Mineralstoffe und Lebensmittel

Es dauert rund 250 Jahre, bis sich nur ein Zentimeter Boden gebildet hat, die Menschen brauchen aber im gleichen Zeitrahmen zehnmal so viel Bodenfläche. Damit alle Menschen zum Beispiel mit Brot versorgt werden können, muss die Landwirtschaft deshalb immer innovativer werden. Große Maschinen beackern heute die Böden, sie sorgen effektiv für ihre Verdichtung und machen es möglich, dass es bessere Ernten gibt. Um das zu erreichen, können sich die Landwirte nicht mehr nur auf die nahrhaften mineralischen Stoffe verlassen, die natürlich im Ackerboden vorkommen, sie fügen den Böden durch den Einsatz von mineralischem Dünger alles das zu, was gesundes Getreide braucht. Ganz ähnlich sieht es auch beim Anbau von Reben aus, denn Weinreben brauchen Böden, die ganz spezielle Eigenschaften haben. Um die Fruchtbarkeit des Bodens in den Weinbergen zu verbessern, werden in vielen Lagen andere Grünpflanzen zwischen die Rebstöcke gepflanzt, damit diese die Reben mit den notwendigen Mineralstoffen versorgen und sie zudem auch vor Schädlingen schützen. So werden unter anderem auch Bodenerosionen vermieden, und die Weine, die später aus diesen Reben gekeltert werden, haben deshalb eine deutlich bessere Qualität.

 

Ohne Mineralstoffe geht es nicht, denn diese wertvollen Stoffe sind für die Landwirtschaft ebenso bedeutend wie für den Menschen, und auch Tiere können ohne Mineralstoffe nicht gesund leben. Die moderne Landwirtschaft macht es möglich, dass die Ackerflächen ausreichend mit Mineralstoffen versorgt werden können.

 

3 Gedanken zu „Warum sind Mineralstoffe so wichtig für den Boden?

  1. Das ist ja ein ernst zunehmendes Thema. Wie schon Samurai gefragt hat, was sollte und kann man da unternehmen? Warte auf eine Antwort. Danke

    Beste Grüsse

  2. Das heisst auf gut deutsch gesagt unsere Mineralstoffe sterben aus ? Aber was kann man da für die Natur tun bzw was für Lösungen gibt es.

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