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Mit Muskelkraft zum Eigenheim

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Gartenschlauch

Viele träumen ihn, den Traum vom eigenen Haus, aber nur wenige haben auch das Kapital, um sich ein Haus fix und fertig auf das Grundstück stellen zu lassen. Wer trotzdem nicht auf die eigenen vier Wände verzichten will, der sollte ein Fertighaus kaufen, aber ein Haus, das noch nicht komplett fertig ist. Ausbau- oder Mitbauhaus heißt das Zauberwort, denn wer ein Ausbauhaus kauft, der kann eine Menge Geld sparen.

Was ist ein Ausbauhaus?

Die Entscheidung für ein Fertighaus ist immer eine gute Entscheidung, da diese Häuser ökologisch sind, kein Vermögen kosten und zudem noch die Möglichkeit bieten, den Ausbau in die eigenen Hände zu nehmen. Das klassische Fertighaus beginnt ab Oberkante Kellerdecke oder Bodenplatte. Der Fertighaushersteller stellt lediglich die Wände auf, setzt das Dach fertig eingedeckt auf und liefert auf Wunsch auch noch die Fenster. Für den Rest ist der Hausbesitzer selbst zuständig. Das heißt, um alle Gewerke im Haus, wie die Heizung, den Strom, die Gas- und Wasserinstallation, muss sich der Bauherr kümmern. Auch das Tapezieren, das Verlegen der Fliesen und das Anbringen der Armaturen im Bad muss der Bauherr in eigener Regie machen. Allerdings kann man ein Ausbauhaus in unterschiedlichen Varianten bekommen. So können zum Beispiel schon die sogenannten Leerschächte und Leerrohre für die spätere Installation von Wasser, Gas und Heizung verlegt werden. Das Gleiche gilt auch für den Strom, auch hier können schon die nötigen Vorarbeiten gemacht werden, sodass der Hausherr später nur noch die Steckdosen anbringen muss. Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, der spart viel Geld, allerdings sollte man sich nie ohne eine genaue Planung auf dieses Abenteuer einlassen.

Die Vor- und Nachteile des Ausbauhauses

Ausbauhäuser haben den großen Vorteil, dass sie nur rund die Hälfte von dem kosten, was für ein komplett ausgebautes Fertighaus bezahlt werden muss. Der große Nachteil besteht aber darin, dass der Bauherr viel Zeit mitbringen muss, denn es dauert, bis ein Haus so weit ausgebaut ist, dass man darin wohnen kann. Die meisten Häuslebauer gehen tagsüber einem Vollzeitjob nach und haben nur am Wochenende und in den Ferien Zeit, und je nach Ausbaustufe braucht es seine Zeit, bis das Haus bezugsfertig ist. Wer viele Freunde und Bekannte hat, die handwerklich begabt und außerdem bereit sind, ihre Samstage sowie die Sonn- und Feiertage zu opfern, der hat Glück, denn je mehr Leute sich am Ausbau beteiligen, umso schneller wird es fertig. Fast alles, was für den Ausbau gebraucht wird, das kann im Baumarkt gekauft werden. Auch das spart wieder viel Geld, allerdings darf auch der eigene Arbeitslohn nicht berechnet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte auf jeden Fall einen Bauleiter haben, der zwar nicht permanent auf der Baustelle anwesend sein muss, aber telefonisch schon erreichbar sein sollte.

Fazit

Wer es sich zutraut ein Haus bis zu einem gewissen Grad selbst auszubauen, der spart viel Geld. Wer aber ein Ausbauhaus kauft und sich beim Innenausbau überschätzt, der zahlt doppelt und muss zudem mehr Zeit investieren, als das bei einem kompletten Fertighaus der Fall ist.