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Plusenergiehaus – das Haus der Zukunft

Plusenergiehaus – das Haus der Zukunft

19. Mai 2014

Bauen statt mieten, lieber einen Kredit abzahlen als jeden Monat eine viel zu hohe Miete für eine eigentlich viel zu kleine Wohnung zahlen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Haus und bauen sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden. Bauen heißt heute aber nicht mehr nur einfach ein Haus nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zu planen, bauen heißt vielmehr auch unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden, und damit aktiv die Umwelt zu schonen. Das gelingt heute bereits mit dem Bau eines Niedrigenergiehauses, in der Zukunft wird es aber noch besser werden, denn das Plusenergiehaus kommt.

Das Haus von morgen

Mit einem Niedrigenergiehaus wird Energie gespart, mit einem Plusenergiehaus wird mehr Energie produziert, als die Bewohner eigentlich brauchen. Bis 2021, so schätzen Experten, werden europaweit nur noch Plusenergiehäuser gebaut, und das bedeutet: Es wird eine vollkommen neue Ära in Sachen Bauen und Energiesparen eingeläutet. Hausherrn, die komplett autonom wirtschaften, die ihren eigenen Strom erzeugen, die ohne schädliche Baustoffe auskommen und die in einem immer perfekt klimatisierten Haus leben. Das klingt ein bisschen nach Utopie, ist aber seit 2011 schon in der Erprobungsphase. Architekten und Bauherren haben in Freiburg eine sogenannte Solarsiedlung gebaut und damit bewiesen, dass das Plusenergiehaus keine Zukunftsmusik mehr, sondern durchaus machbar ist, und was noch wichtiger ist, es ist praktisch für jedes Gebäude möglich. In der nahen Zukunft können nicht nur private Einfamilienhäuser als Plusenergiehäuser gebaut werden, auch Schulen, Bürohäuser, Hotels oder Kindergärten können als Niedrigenergiehäuser Plus erbaut werden und das auch in finanzieller Hinsicht ohne großen Aufwand. Aber nicht nur die niedrigen Betriebskosten sprechen für ein Plusenergiehaus, auch für die Gesundheit sind die neuen Energiesparhäuser perfekt.

Alles ist natürlich

Ein ganzheitlich ökologisches Konzept, CO2 neutral, mit integrierter Solartechnik, gebaut ohne Giftstoffe und mit regenerativer Energie versorgt – ein Plusenergiehaus bringt alles das mit, was man von einem umweltbewussten und gesunden Haus erwarten kann. Der Architekt folgt der Energie, die bei der Planung die Hauptrolle spielt. Nur natürliche Baustoffe werden verwendet, das steigert die Wohnqualität, besonders bei denjenigen, die unter Allergien leiden, und das sind in der heutigen Zeit nicht wenige Menschen. Die Luft in einem Plusenergiehaus ist immer sauber, das Haus ist hell und die Wände sind immer angenehm warm. Die baubiologischen Dämmstoffe sind ein Garant dafür, dass die Heizkosten auch in kalten Wintern nicht in unendliche Höhen steigen, die Bewohner des Hauses müssen aber in keiner Minute frieren. Alle, die den Bau eines eigenen Hauses planen, können sich schon heute über die Häuser der Zukunft informieren, denn die Fertighausfirma Gussek hat bereits Prototypen für Plusenergiehäuser, die interessierte Bauherren auch besuchen können. Dabei wird schnell deutlich, dass diese besonderen Häuser nicht nur viel leisten, sondern auch ein sehr ansprechendes Design haben.

Fazit

Bauen und Wohnen, ohne dabei Ressourcen zu verschwenden – in den nächsten Jahren wird das eine immer größere Rolle spielen. Wer sich heute schon bewusst für ein Plusenergiehaus entscheidet, der wird von diesem Haus in der Zukunft nur profitieren können und das in jeder Hinsicht.