Neue Anforderungen für Warmwasser- und Pufferspeicher 2017

Neuer Monat, neue Verordnungen. Im kommenden Monat trifft es die Warmwasser- und die Pufferspeicher, für die ab September neue Mindestanforderungen gelten. Der Name verrät es schon, Warmwasserspeicher haben den Zweck, warmes Wasser zu speichern und damit die Wärme nicht mehr so schnell entweichen kann, ist die Dämmung eines der großen Qualitätsmerkmale dieses Speichers. Für alle, die bauen möchten, aber auch für diejenigen, die sanieren wollen, gilt ab den 26. September 2017: Sie müssen die Warmwasserspeicher, die ein Fassungsvermögen bis zu 2000 Litern haben, neu dämmen, damit sie nicht mehr so viel Wärme verlieren.

Wie funktionieren Warmwasser- und Pufferspeicher?

Speicher für warmes Wasser gehören zu den zentralen Bestandteilen der zentralen Versorgung mit warmem Wasser und Wärme in allen Wohn- und Bürogebäuden. Dabei können diese Speicher ganz unterschiedliche Funktionen haben. So gibt es Speicher für Trinkwasser, aus denen das Wasser zum Kochen, Baden und Duschen entnommen wird. Pufferspeicher hingegen gewährleisten eine Versorgung mit warmen Wasser, das für die Heizung gebraucht wird, und zwar über einen sehr langen Zeitraum. Auf diese Weise kann Wärme aus erneuerbaren Energien und über KWK-Anlagen in ein System mit einfließen und mit sogenannten Kombispeichern können beide Funktionen miteinander verbunden werden.

Wie groß sind die Speicher in privaten Gebäuden?

Unterschieden werden die Speicher vor allem in der Größe. Während sie in Betrieben oder auch in Krankenhäusern und Altenheimen ein enormes Fassungsvermögen haben, reichen für einen privaten Haushalt in der Regel Speicher mit einer Kapazität zwischen 100 und 400 Litern aus. Um weitere, sehr umweltfreundliche Wärmeenergien wie das Sonnenlicht und Holz mit einbeziehen zu können, müssen die Speicher jedoch eine Größe von bis zu 800 Liter Fassungsvermögen haben. Einfamilienhäuser werden mit einem kleinen Speicher auskommen, aber in Mehrfamilienhäusern sind Speicher mit 2000 Litern oder mehr zu finden.

Was ändert sich im September 2017?

Von den neuen Verordnungen sind vor allem neue Produktionen betroffen, und zwar alle drei Varianten, also Puffer-, Kombi- und Trinkwasserspeicher mit einem Volumen von bis zu 2000 Litern. Die neuen zulässigen Höchstwerte für Wärmeverluste sind abhängig vom Volumen des jeweiligen Speichers. Dabei sind die Warmhalteverluste, die vorgegeben sind, ambitioniert. Besonders bei einem größeren Speicher werden die neuen Anforderungen zu einer Erhöhung des Dämmstandards der Warmwasserspeicher, aber leider auch zu höheren Kosten führen. Wer in seinem Haus schon seit einigen Jahren einen Warmwasserspeicher hat, der muss sich allerdings keine Sorgen machen, denn eine Pflicht nachzurüsten, gibt es nicht.

Woran erkennt man gute Wärmedämmung?

Wenn die Isolierung im Speicher nicht ausreicht, dann wird sich das Wasser sehr schnell abkühlen. Um das zu verhindern, werden die modernen Speicher heute mit einer sehr hochwertigen Isolierung aus PU-Schaum, Faservlies, Styropor oder mit einer Mischung aus mehreren Materialien gedämmt. Der Verbraucher kann anhand des sogenannten Energielabels erkennen, wie gut die Dämmung ist. Hier gilt: Je kleiner der Wert, umso besser ist die Dämmung, da der Grad der Wärmeisolierung über den Wärmeverlustwert definiert wird.

Können die EU-Energieeffizienzlabel helfen?

Das sogenannte EU-Energieeffizienzlabel ist eine große Hilfe bei der Auswahl eines Wärmespeichers. Das Label der EU gibt es bereits seit 2015 und die Etiketten für Wärmespeicher sind in Klassen von A bis G eingeteilt. Ab Ende September ändert sich jedoch etwas, und zwar, wenn es um das Volumen der Speicher geht. Galten die EU-Label bislang nur für Speicher mit einem Fassungsvermögen von bis zu 500 Litern, so sind es ab dem nächsten Monat maximal 2000 Liter. Die Klasse G entfällt dabei, aber dafür gibt es jetzt die neue Top-Kategorie A+.

Wer von der neuen Verordnung betroffen ist, der kann sich an TWL-Technologie wenden, ein Unternehmen, das sich mit fundiertem Wissen, effizienter Innovation und einem immer außergewöhnlichen Engagement auf ökologische Heizungssysteme und erneuerbare Energien spezialisiert hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.